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  • Karl-Heinz Domnick (Samstag, 16. September 2017 21:50)

    Terroristen suchen nach Möglichkeiten, mit wenig Aufwand möglichst viel Menschenleben zu vernichten und großen Schaden anzurichten. Da wird dann Drevenack ein Anschlagsort erster Wahl sein. Eine unbewachte Gashochdruckleitung und viele Menschen in der Nähe. Ein Sprengsatz über der Leitung oder eine entsprechende militärische Handfeuerwaffe und schon ist das Inferno da.
    Warum richtet man ohne Not solche "Brennpunkte" ein.

  • Anonym (Freitag, 08. September 2017 09:06)

    Sorry nicht gesehen, es steht auf Ihrer Seite! Leider für einen so wichtigen Termin mächtig klein. Laufbanner wären angesagt!!!

  • Anonym (Freitag, 08. September 2017 09:03)

    Planfeststellungsverfahren startet nach meinen Informationen am 18.09.2017.

  • Marco Schmidt (Mittwoch, 06. September 2017 14:51)

    Ein anderes Thema allerding ist, dass bei einer solchen Katastrophe keine 5 Betten für Brandopfer im Kreis gibt. Und nicht nur keine im Umkreis, sodern die Schwerverletzten müssten ins Ausland transportiert werden. Abgesehen davon, dass die Feuerwehr mit als erstes von den Flammen verschluckt wäre und auch so oder so keinerlei Möglichkeit zur Rettung auch nur eines einzigen Menschen im Stande wäre.

  • Marco Schmidt (Mittwoch, 06. September 2017 14:47)

    Thema Versicherung
    Doch... man ist verpflichtet eine Risikoänderung der Versicherung mitzuteilen! Allerdings ist es nicht so, das die Versicherung sich auklinken kann. Ein brandversichertes Haus wird auch gegen eine Gasleitungsexplosion versichert bleiben. Im Einzelfall kann es aber z.B. bei einer Neuversicherung (die Leitung kann bis auf 5m ans Haus) schon vom Versicherer ausgeklammert werden.

  • Ali Anz (Freitag, 01. September 2017 20:13)

    Hallo Thomas Jahn,
    nein, Ihre Versicherung wird Ihnen weder kündigen noch den Beitrag erhöhen. Warum auch? Das Gefahrenpotential wird sich auch mit dieser Gasleitung nicht ändern. Ansonsten müssten Millionen Gebäude besonders im städtischen Bereich längst ohne Versicherung sein.

  • Angermann, Hans-Dieter (Samstag, 26. August 2017 18:01)

    Als Bürger der betroffenen Gemeinde Raesfeld , Ortsteil Erle , habe ich ihren Artikel " Keine Überlebenschance für Hunderte Hünxer bei einer Havarie " mit großem Interesse gelesen. Von Seiten unserer Bürgervertretung in den politischen Parteien und der Gemeindeverwaltung sind Aktionen und Informationen dieser Art nicht vorhanden. Und so frage ich bei Ihnen an, mit welchen weitreichenderen Infos Sie mich bei meiner Arbeit unterstützen können ? Hierfür wäre ich sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hans-Dieter Angermann
    Raesfeld-ERle

  • Thomas Jahn (Montag, 21. August 2017 09:03)

    Kann mir jemand sagen ob im falle der Fertigstellung von Zeelink 2, dies Auswirkung auf meine Wohngebäudeversicherung hat? Da wir ja eine Gefährdungslage bekommen. Können die Versicherer uns kündigen oder den Beitrag erhöhen? Muss ich dies meiner Versicherung mitteilen?

  • ZurInfo (Samstag, 19. August 2017 10:26)

    https://heimatreport.de/erdgasleitung-zeelink-leserbrief-von-dieter-angermann/

  • Elli Lohberg (Montag, 14. August 2017 21:06)

    Hallo,
    würden Sie uns auch in unseren Belangen unterstützen? Wir werden in Hünxe, vor allem aber in Bruckhausen tagtäglich von zig Treibstoffbomen bedroht. Wir liegen im Umfeld vieler Flughäfen (Düsseldorf, Köln, Weeze, Eindhoven und auch Amsterdam. Wir alle wissen das in der Start- und Landephase die Havarien überproportional auftreten. Jeden Tag sind hunderte Menschen durch diese Flugzeuge vom Tode Bedroht. Wir fordern sie schliessung dieser flughäfen oder die Verlegung der Flugtrassen auf andere Gebiete, nur nicht über uns. Wir hoffen auf ihre unterstützung, denn wir sind alle von einer ahnlichen Gefahr bedroht.

  • Anonym (Sonntag, 30. Juli 2017 10:37)

    Ist Hünxe auch von der A-Nord betroffen (Amprion)?

  • Enteigneter_Gefährdeter (Montag, 10. Juli 2017 19:13)

    Schon interessant das der Zeelink die Sicherheit nur ein A4 Seite wert ist.

  • Timm (Montag, 10. Juli 2017 16:04)

    Zu Ihrer Information: http://www.zeelink.de/wp-content/uploads/2017/04/170421_Sicherheit-von-Fernleitungen.pdf

  • Böninger, Martin u. marlies (Sonntag, 02. Juli 2017 15:15)

    Bitte nehmen Sie uns in Ihre Liste auf

  • Marco Schmidt (Sonntag, 25. Juni 2017 12:43)

    Die einen Eintrag tiefer stehenden Briefe habe ich am 1.6.2017 an sämtliche Damen und Herren der Bundesnetzagentur bzw. an die Staatskanzlei Düsseldorf in postalischer Form gesendet.
    Natürlich 0 Antworten.

  • Marco Schmidt (Sonntag, 25. Juni 2017 12:33)

    Briefe an die Bundesnetzagentur:
    wie Sie sicherlich wissen, steht das Planfeststellungsverfahren der Gaspipeline der Open Grid bzw. Zeelink in den nächsten Wochen an. Wir halten als Bürgerinitiative, zunächst abgesehen von finanziellen und den Naturschutz betreffenden Schäden, die Gefahren die von einer solchen Leitung ausgehen, als unverantwortlich.

    Sie sind sicherlich nicht verantwortlich für den Verlauf der Trassen. Unverständlich sind uns zudem aber folgende Punkte, für die Sie im Vorfeld möglicherweise Ihre Zustimmungen erteilt haben. Zwar gibt es derzeit noch keine gesetzliche Grundlage für die Einhaltung von Sicherheitsabständen, jedoch Gutachten die einen Mindestabstand von 350m zu Siedlungen und dichten Bebauungen für Notwendig sehen. (s. dazu Forschungs-bericht 285: Zu den Risiken des Transports flüssiger und gasförmiger Energieträger in Pipelines 2009 Herausgeber:
    BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. Unter den Eichen 87 12205 Berlin).
    Auch ist es nicht verständlich, das die Unterscheidung zwischen einer Gasleitung in öffentlichem Interesse, bzw. nicht-öffentlichem Interesse zwar recht klar unterschieden wird, jedoch im Falle der Zeelink-Leitung nicht berücksichtigt wird. Bürger, die nun ihres Grundes enteignet werden, sehen sich gezwungen, diese möglicherweise juristisch nicht korrekte Gegebenheit den Gerichten vorzutragen. Das H-Gas wird durch die Zeelink-Pipeline von A nach B transportiert und weist auf dem Weg dahin keinerlei Ableitungen auf. Lediglich am Ende der Leitung gibt es einige wenige Großabnehmer. Das Gas dient nach unseren Einschätzungen also dem europäischen Handel (insbesondere Italien) und nicht der direkten Versorgung unserer Bevölkerung.
    Das in unserem Fall eine durch das Trassen-Bündelungsgesetz vorgeschriebene Trassen-Führung nicht eingehalten wird, ist ein Thema, dass Sie in diesem Zusammenhang für nicht relevant halten werden. Dies also nur zur Kenntnisnahme.
    Über unsere Homepage todes-trasse-nein-danke.de können Sie sich gern informieren und die hier erwähnten Fakten teils in Form von PDF-Dateien downloaden.

    Über eine baldige Stellungnahme die uns sicherlich neue Erkenntnisse über Gründe und Entscheidungen der Bundesnetzagentur nahe bringt, würden wir uns sehr freuen.

  • Ano Nymous (Dienstag, 20. Juni 2017 10:30)

    TIEFSCHLAG UNTER DIE GÜRTELLINIE. BÜRGERMEISTER UND SEINE MITSTREITER SPIELEN FOUL!

    Bürgerfragestunde vom 13.06.2017 im Planungs- u. Umweltausschuss Gemeinde Hünxe

    Zur o. g. Sitzung möchte ich erneut meine subjektiven Eindrücke dieser Sitzung wiedergeben:

    Neben weiteren Ungereimtheiten seitens der Gemeinde (unvollständiges Protokoll der letzten Frage- stunde vom 26.04.2017, die Einwände der Initiative wurden einfach gestrichen, als hätte diese Sitzung nie stattgefunden) ist vor allem folgender Punkt in den Fokus gerückt: DAS KLAGERECHT DER GEMEINDE.

    Wie im Vorfeld schon durchsickerte, ist offensichtlich der Bürgermeister und seine Mitstreiter von der Gemeinde in die Offensive gegen die Initiative gegangen. Der unglauliche Vorgang: um sich aus der Affäre zu ziehen wurde auf Gemeindekosten ein Gutachten einer privaten Anwaltskanzlei eingeholt und wen wundert es, das Gutachten sagt aus, dass die Gemeinde kein Klagerecht hat besonders in Hinblick auf das anstehende Planfeststellungsverfahren.
    Demnach stellt sich folgender unfassbarer Sachverhalt dar:
    Frage: Haben Sie dass Gutachten eingeholt und ist das Klagerecht tatsächlich nicht gegeben?Antwort:(zügig) Ja!
    Frage: Von wem stammt das Gutachten? Antwort: (zügig) Von einer renommierten Anwaltskanzlei.
    Frage: Wo hat die Anwaltskanzlei ihren Sitz? Antwort: (zügig) In Köln.
    Frage: Ist die Kanzlei privat und kann dort jeder ein Gutachten anfordern? Antwort (zögernd) Es ist eine Privatkanzlei.
    Frage: Haben Sie die Kanzlei schön öfter, auch in anderen Angelegenheiten, beauftragt? Antwort (sehr zögerlich) Ja.
    Frage: Haben Sie ein Gegengutachten eingeholt? Antwort: (zögerlich) Nein.
    Frage: Werden Sie ein Gegengutachten einholen? Antwort: (zügig) Nein.
    Frage: Wie teuer war das Gutachten? Antwort: (zögerlicher) Kann jetzt nicht beantwortet werden. Warten bis die Rechnung kommt.
    Frage: Holen Sie immer nur 1 Angebot bzw. Gutachten ein ohne nach dem Preis zu fragen? Antwort: Keine Antwort.
    Frage: Hätten Sie die Kosten für das Gutachten nicht im Sinne der Initiative verwenden sollen? Antwort: Keine Antwort.
    Frage: Kann das Gutachten eingesehen werden? Antwort: (zügig) Nein.

    Was sich schon in der Sitzung vom 26.04.2017 abzeichnete, nämlich dass von diesem Bürgermeister und seinen Mitstreitern keine Hilfe zu erwarten ist, ist nun offenkundig:

    Der Bürgermeister und dessen Mitstreiter von der Gemeinde ignorieren den Bürgerwillen (fast 50% der Bürger des betroffenen Ortsteiles haben mit Ihrer Unterschrift gegen die geplante Trassenführung gestimmt) und versuchen erneut, sich in dieser beispiellosen Posse aus der Verantwortung zu stehlen. Diese merkwürdige Vorgehensweise ist nicht nachvollziehbar und es wird wohl das Geheimnis dieser Herren bleiben, warum sie die berechtigten Eingaben der Bürger derart mit 'Füßen treten'.
    Die Anwaltskanzlei kommt aus Köln, dort gibt es den berüchtigten 'Köllschen Klüngel'. Und wie nennt man das, was jetzt in Hünxe über die Bühne geht? Vorschlag - Hünxer Filzokratie!

  • Andreas Heumer (Montag, 22. Mai 2017 22:42)

    Hallo zusammen, wie ich sehe, habt Ihr auch Probleme mit dem Bürgermeister. Ist bei uns in Gescher auch das Problem. Ich denke, man muss jetzt immer noch versuchen eine Alternative in den Niederlanden zu suchen. Hier 600 Mio. € ausgeben und in Holland die Pipeline nutzlos verrosten lassen? Das kann nicht sein. Was ist mit den Medien? Ist die Geldverschwendung zu gering um darüber zu berichten?

  • Marco Schmidt (Mittwoch, 17. Mai 2017 08:14)

    Ich habe zwar nicht das Gefühl, das dem Bürgermeister und manchen Gemeindemitarbeitern die Bedrohung und der Schaden für jeden einzelnen Bürger klar ist, weil scheinbar immer noch nicht jeder die Gutachten gelesen hat. Aber ich glaube auch nicht an eine private Vorteilsnahme in irgendeiner Weise. Ich möchte gern, vor allem den Bürgermeister mit in unserem Boot sehen und zusammen das möglich machen, was juristisch möglich oder unmöglch scheinend und doch realistisch machbar ist, um uns, seinen Bürgern, ein gefahrloses Wohnen zu garantieren! Von finanziellen Schäden die uns alle treffen (vergl. Düsseldorf Giftgasleitung) wollen wir nun erst mal zweitrangig sprechen. Ich habe lange mit mir gerungen was nun richtig ist. Mit allen Mitteln die Öltrasse zu nutzen, oder die gesamte Bevölkerung vor den Gefahren schützen? Für die Landwirte gibt es nur die Öltrasse um ihr Land zu schützen. Ich glaube mir liegen die Hünxer und Krudenburger (liebe Freunde und Verwandte) aber auch am Herzen. Das verlangt leider nach einer weitaus schwierigeren Lösung. Klagen, klagen querstellen, bis die Open Grid wie in vergleichbaren Fällen einen sicheren Vorschlag macht oder einknickt weil es Jahre dauert (s. ebenfalls Düsseldorf oder Stelle). Übrigens: Wer sein Grundstück an Open Grid verhöckert, hat für zwanzig Jahre die Chance den Mehrwert zu verlangen, wenn das Grundstück Bauland wird. Wer es nicht tut, hat die Chance für immer!!!

  • Ano Nymous (Dienstag, 16. Mai 2017 17:49)

    Vielleicht arbeitet ja ''unser Bürgermeister'' daran, einen lukrativen Job nach seiner vorzeitigen Abwahl bei der Open Grid anzunehmen, wäre eigentlich eine logische Konsequenz nach seinen beschämenden Auftritten, für die selbstgefälligen Gemeindevertreter ist bestimmt auch noch ein Plätzchen frei.

  • Marco Schmidt (Dienstag, 16. Mai 2017 10:37)

    Ich habe hier mal ein paar Beschädigungen von Gasleitungen in den letzten Monaten bzw. von etwa 2015 herausgesucht. Das ist nur das, was einem auf der ersten Auswahlseite im Netz entgegenschlägt. Das nur zur Aussage Herrn Buschmanns ("unser" Bürgermeister) es sähe keine Gefährdung ausgehend von der Gasleitung. Tja Herr Buschmann. Klar, wenn Sie bis heute die Gutachten nicht gelesen haben und nicht einmal den Anstand aufgebracht haben, uns an dem Stand beim Feuerwehrfest zu begrüßen. Es gibt mir und vielen Bürgern das Gefühl, das Ihnen die Bürger als nicht ernst zu nehemende Masse eher lästig sind. Hier noch mal ein paar Beispiele zum Thema 100% Sicherheiten bei Gasleitungen. Und nein... es ist nicht vergleichbar mit unserer Leitung. Die ist mindestens 3x dicker als die aus den Beispielen und 100x gefährlicher. http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-gasleitung-in-unterbach-beschaedigt-es-kommt-zu-staus-aid-1.5885955


    https://www.tag24.de/nachrichten/errutsch-beschaedigt-gasleitung-in-pulsnitz-explosionsgefahr-9934

    http://www.focus.de/regional/nordrhein-westfalen/unfall-iserlohn-gasleitung-mit-bagger-beschaedigt_id_6753382.html

    http://www.bild.de/regional/berlin/fluessig-gas/alarm-in-berlin-51482412.bild.html

    http://www.express.de/koeln/leck-in-ehrenfeld--bagger-traf-auf-gasleitung-23219042

  • Birgit Köhler (Mittwoch, 03. Mai 2017 22:30)

    Sehr geehrter Herr Rainer Rehbein

    seit geraumer Zeit verfolge ich mit großem Interesse die von der Bürgeriniative-Todestrasse nein danke organisierten Veranstaltungen , Unterschriftensammlungen und Zeitungsbeiträge.
    Auch der filmische Kurzbeitrag des Lokalsender WDR Duisburg zum Bauvorhaben und der Trassenführung der Gasleitung in unmittelbarer Nähe des Ortes Drevenak und der Gemeinde Hünxe sind sehr realistisch Ihererseits dargelegt worden.
    Hinsichtlich Ihrer weiteren Argumentation möchte ich Ihnen das von dem BMVI herausgebene -Handbuch für eine gute Bürgerbeteiligung bei der Planung von Großvorhaben empfehlen.Das Handbuch enthält eine Vielzahl von möglichen Maßnahmen mit denen die Vorhabenträger und die Behörden auf der Grundlage des geltenden gesetzlichen Rahmens die massiv belasteten Bürger der betroffenen Region einzubeziehen angehalten werden. Der sachliche Ansatz ist die planungsbegleitende Bürgerbeteiligung in formelle Beteiligung und vorallem die informelle Beteiligung durch z.b auch im Raumordnungsverfahren einen Eröterungstermin durchzuführen und den Verfahrensverlauf insgesamt transparend zu gestalten.
    Intransparente,einseitige Vorfestlegungen widersprechen grundsätzlich einem offenen und vorallem lösungsorientierten Miteinander.
    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Bürgerinitiative für weitere Aktionen viele Unterstützer Durchhaltevermögen und den moralischen Beistand aus dem Bundesland Brandenburg übermittelt Ihnen Birgit Köhler

  • Ano Nymous (Montag, 01. Mai 2017 12:46)

    Bürgerfragestunde vom 26.04.2017 im Planungs- u. Umweltausschuss Gemeinde Hünxe

    Zur o. g. Sitzung möchte ich hier meine subjektiven Eindrücke dieser Sitzung wiedergeben:

    Die Bürgerinitiative 'Todestrasse nein danke' kann auf Unterstützung seitens der Gemeindevertreter nicht hoffen. Diese haben im Vorfeld zur Stellungnahme über den Trassenverlauf mit einer allgemeinen schriftlichen Stellungnahme bei der Bezirksregierung die Alternativtrasse favorisiert und sind der Meinung, iher Pflicht genüge getan zu haben. Damit wurde leichtfertig und äußerst oberflächlich zwischen Pest oder Cholera entschieden. In dem dann folgenden Raumordnungsverfahren durch die Bezirksregierung wurde dann gegen die Alternativtrasse ( Cholera ) entschieden.

    Jetzt, wo endlich dank der Initiative Bewegung in die Sache kommt, wird deutlich, wie dilettantisch und verharmlosend die Gemeindevertreter im Vorfeld gehandelt haben. So scheint ihnen langsam zu dämmern, welche Lawine ( Pest ) auf sie zurollen könnte. Anstatt sich mit der Initiative zu verbünden ( so sollte man es als Bürger erwarten dürfen ), verstecken sie sich hinter dem Begriff 'Raumordnungsverfahren'. Originalton Bürgermeister:'' Wir haben keinen Einfluss mehr, dass Raumordnungverfahren ist abgeschlossen''. Alle weiteren Einwände zur Verhinderung der Pipeline wurden mit dem Hinweis auf das abgeschlossene Raumordnungsverfahren geblockt und abgewehrt, so dass sich auf der Zuhörerbank der Initiative lautstark Unmut ausbreitete. Zur Krönung wollte dann auch noch einer der Gemeindevertreter ( vorgestellt hatten sie sich nicht ) die Sitzung vorzeitig beenden mit der Begründung, man drehe sich im Kreis.

    Ich fühle mich als Bürger der Gemeinde und Mitglied der Initiative von den Gemeindevertretern 'verraten und verkauft', noch nie wurde mir so deutlich bewusst, wie eine lahme, Dienst nach Vorschrift praktizierende Verwaltung aus mangelndem Diensteifer und saturierten Amtsinhabern eigennützig die existenzbedrohenden Belange der Bürger 'vom Tisch wischt'. Originalton Bürgermeister: ''Wir sehen das Gefährdungspotential der Pipeline im Gegensatz zu Ihnen ( Initiative ) nicht''.

    Fazit: Von diesen Herren ist keine Hilfe zu erwarten, das Gegenteil dürfte der Fall sein. Für die nächste Bürgermeisterwahl werde ich Herrn Rainer Rehbein von der Initiative bitten, sich als Bürgermeisterkandidat zur Wahl zu stellen. Meine Stimme hat er.

  • Rainer Rehbein (Sonntag, 30. April 2017 22:15)

    Hallo, Herr Winterboer,
    ich lasse mal die Rheinische Post für mich sprechen:

    Geplante Zeelink-Pipeline sorgt für hitzige Debatten


    Das Thema Ferngasleitung "Zeelink 2" erhitzte die Gemüter im Planungs- und Umweltausschuss - bei der Politik und bei vielen betroffenen Bürgern. Auf Antrag der SPD sollten Vertreter der Regionalplanungsbehörde der Bezirksregierung Münster und der Betreibergesellschaft eingeladen werden. Peter Strube von der Verwaltung verlas deren Absage. Anregungen und Bedenken seien bei Infoveranstaltungen erörtert worden, das Raumordnungsverfahren sei abgeschlossen, für das im Herbst einzuleitende Planfeststellungsverfahren gebe es erneut Gesprächsmöglichkeiten.

    Open Grid Europe verwies auf den Dialog im Februar im Hünxer Rathaus mit 169 Teilnehmern. Die Trasse stelle "keine besondere Gefährdung der Bevölkerung" dar. Bürgermeister Dirk Buschmann betonte: "Wir haben Stellungnahmen abgegeben, leider sind unsere Möglichkeiten begrenzt." - "Sie hätten früher reagieren müssen, das Thema wurde nicht zur Chefsache gemacht", warf ihm Rainer Rehbein von der Initiative gegen die geplante Trassenführung vor. Die Gemeinde müsse gegen diese Pipeline kämpfen und den Rechtsweg zum Schutz der Bürger in Drevenack und Bucholtwelmen beschreiten.

    Buschmann: "Wir haben auf das Schutzgut Mensch hingewiesen und die Alternativtrasse gefordert." Arnd Cappell-Höpken (CDU): "Das Gallische Dorf Hünxe wird die Gesamtleitung nicht verhindern, aber wir brauchen Mindestabstände."

    Der Bericht deutet so ungefähr an, dass es recht hitzig zuging. Wir hatten nur sehr bedingt den Eindruck, dass der Bürgermeister und seine Verwaltung Bereitschaft zeigen, mit allen Mitteln zu kämpfen. Aber vielleicht ändert sich das ja, wenn die Zahl all jener, die mit ihrer Unterschrift gegen die Zeelink-Pläne protestieren, demnächst die 1.000er-Marke knackt....

  • Renate Broecker (Donnerstag, 27. April 2017 23:50)

    Ich finde es toll, wie Herr Rainer Rehbein sich für die Belange der Hünxer Bürger einsetzt! Sein Einsatz ist beispielhaft was das Zusammentragen der detaillierten Informationen und den hiermit verbundenen Zeitaufwand angeht!
    Allen, die mitmachen, ein herzliches Dankeschön! Erreichen können wir nur gemeinsam etwas!
    Ich finde es nur etwas bedauerlich, dass in dem erstellten Flyer nicht deutlicher zum Ausdruck gebracht wird, dass die von der Landwirtschaftskammer vorgeschlagene Alternativtrasse durch den Dämmerwald kein Kompromiss sein kann und abgelehnt wird ( s. Seite Alternativen )

  • Olaf Winterboer (Donnerstag, 27. April 2017 11:32)

    Mahlzeit, wie ich es in FB verstanden habe, hat an der gestrigen Sitzung in Hünxe niemand der "Verantwortlichen" teilgenommen... Hab ich das richtig verstanden? Gibt es ein Resumee des gestrigen Tages. Leider konnte ich arbeitsbedingt nicht teilnehmen.

    Vielen Dank und lieben Gruß

    Olaf Winterboer

  • Rainer Rehbein (Mittwoch, 26. April 2017 11:27)

    Hallo, Herr Meyer.
    Vielen Dank für die Nachricht. Ihre Frage wird von einigen Bürgern gestellt.
    Im Augenblick ist die Antwort recht einfach: Wir suchen noch Mitstreiter, die am Freitag und Samstag vor dem Edeka Markt Hünxe an unserem Infostand mitmachen. Die Organisation dazu macht Marco Schmidt:
    Tel.: 02858 9341, Mobil: 0160 2521477, Mail: info@marcokunst.de
    Wie Sie auf der Startseite unseres Internetauftrittes sehen, findet am heutigen Mittwoch um 17:00 Uhr im Hünxer Rathaus eine Bürgerfragestunde zum Thema Zeelink statt, auf der wir hoffen, die Politiker zu motivieren und die Verwaltung aus ihrem Tiefschlaf zu wecken.
    Wir würden uns auch über freiwillige Helfer freuen, die helfen, Flugblätter in ihrer Nachbarschaft zu verteilen - auch hier Infos bei Marco Schmidt.
    Und es würde sicherlich auch helfen, die auf unserer Internetseite angegebenen PolitikerInnen im Gemeinderat, die KandidatInnen für die anstehende Landtagswahl usw. anzuschreiben, anzumailen bzw. anzurufen, um den Druck zu erhöhen.
    Wir sind nämlich immer noch zuversichtlich, dass wir endlich Bewegung in die Angelegenheit gebracht haben und am Ende den Sieg davontragen - allerdings muss der Druck aufrecht erhalten werden.
    Sie sind sicherlich einverstanden, wenn wir Sie in unseren Verteiler aufnehmen und in unsere Aktivitäten einbinden... übrigens ist die Zahl der Besucher unserer Website auf deutlich über 2.000 gestiegen, obwohl sich die Aktiven erst vor knapp vier Wochen zum ersten Mal getroffen haben und der Internetauftritt gerade einmal zwei Wochen alt ist.

  • Detlef Meyer (Dienstag, 25. April 2017 23:23)

    Ich finde die Infos hier gut aufbereitet so das man sich gut Informieren kann was da auf UNS zukommt.
    Was mir aber fehlt ist der Punkt "WAS KÖNNEN DIE BÜRGER TUN" "WO kann ich aktiv werden" und "WIE" !!!

  • Marco Schmidt (Montag, 24. April 2017 18:55)

    Zu Manfred Ostraus Kommentar!
    Das ist so präzise auf den Punkt gebracht! Tatsächlich wäre eigentlich bei einem halbwegs demokratischen und wirklich vertrauensvollen Umgang der "großen Politik" mit den Bürgern nur eine Trassenvariante möglich!
    Und zwar die, die ger nicht durch Deutschland ginge! Alles andere bleiben nur unbehabliche bis beängstigende Kompromisse.

  • Bernd Tilp (Samstag, 22. April 2017 08:59)

    Wie immer stehen nur Wirtschaftliche Interessen im Vordergrund - wo bleibt der Mensch?Vieleicht sollte Landes- oder Bundesregierung mal erläutern wofür Wir so eine Gasleitung überhaubt brauchen!!!

  • Manfred Ostrau (Donnerstag, 13. April 2017 18:20)

    Irgendwo, irgendwann sind mindesten 4 Hansel zusammen gekommen und haben überlegt, wie sie ihr Kapital vermehren können. Eine Versicherung ( spezialisiert auf Lebensversicherungen - passend zur Todestrasse ), der Scheich von Katar und 2 getarnte Heuschrecken.

    Die Idee - eine Gaspipeline, die keiner braucht und zusätzlich mit Gas befüllt, was in den Heizungen nicht brennt. Hierfür scheint der Deutsche Bürger besonders geeignet, da er sicherlich mit Freude die 100,-- EURO Zuschuss für den Bau einer neuen Heizung in Anspruch nimmt und sich auch großzügig mit 3,-- EURO pro m² an enteignetem Land zufrieden gibt.

    Die Spekulation der 4 Hansel geht aber noch weiter, sie beauftragen eine Fa. mit dem Bau der Pipeline, die sie vorher für ca. 3 Milliarden und ein paar Kleine gekauft haben. Diese Fa. wiederum bringt alles professionell in Bewegung und behauptet, irgendwann gäbe es kein Gas mehr, deshalb müsse jetzt gehandelt werden.

    Die Spekulation geht insofern auf, als niemand außer den Hanseln die Fa. beauftragt hat, die Pipeline zu bauen. Plötzlich reden alle von der Pipeline inkl. einiger Kamera-affiner Berufspolitiker und den üblichen Verdächtigen aus der öffentlichen Verwaltung, die doch bitteschön nicht den Sinn der Pipeline in Frage stellen, sondern medienwirksam nur den Schutz der Bürger einfordern in gebührenden Abstand zu der Pipeline.

    Hierfür muss den 4 Hanseln höchster Respekt entgegen gebracht werden, besonders sei hier der listige Wüstenfuchs in Persona des Scheichs von Katar erwähnt, der es ja auch geschafft hat, die Fußball-WM 2022 auszurichten. Warum dann auch nicht ein weiteres durchgeknalltes Projekt in Form einer Pipeline durch deutsche Lande, nichts ist unmöglich.

    Die größte Gefahr für die Hansel besteht aber darin, dass z. B. ein listiger Bürger aus der Todestrasse auf die Idee käme, nicht über das Wo und Wie des Pipelineverlaufes zu diskutieren, sondern schlichtweg die komplette Pipeline ablehnt. Aus für die Pipeline und Milliardenverlust für die Hansel.
    Arme Heuschrecken, arme Versicherung, armer Scheich!64Ebc

  • ZeelinkneinDanke (Dienstag, 11. April 2017 21:14)

    https://www.facebook.com/Trasseninfo

  • ZeelinkneinDanke (Dienstag, 11. April 2017 12:49)

    Warum die Trasse nicht grundsätzlich in Frage Stellen. Es gibt eine Alternative über die Niederlande. https://www.gasunietransportservices.nl/uploads/fckconnector/68186858-7ec7-405e-a2c9-82ca2dcfd470?rand=231

  • Ingrid Meyer (Montag, 10. April 2017 21:52)

    Eine Alternativtrasse ist vorhanden! Es kann nicht sein, dass der Schutz des Waldes Vorrang vor dem Schutz der Menschen und der wertvollen landwirtschaftlichen Nutzflächen hat.

  • Heike Kohlhase (Montag, 10. April 2017 21:38)

    Guten Abend, wir unterstützen die Initiative zur Verlegung der Trasse, wie alle im Rat Hünxe vertretenden Fraktionen! Wir habenjetzt das Grüne Umweltministerium, Johannes Remmel, eingeschaltet! Wäre super, wenn Sie den Hünxer Rat als Unterstützer wahrnehmen würden und nicht in einen Topf mit den Genehmigungsbehörden packen würden. Wir sind an Ihrer Seite! Gruß, Heike Kohlhase B90/ Die Grünen Fraktionssprecherin

  • Arndt Terstegen (Montag, 10. April 2017 16:42)

    Hier die Berechnung der freiwerdenden Energie auf einer Länge von 15 km Länge (Zwischen den Schiebern) ohne Zeitverzögerung vom Erkennen des Ereignisses bis zum Schließen der Schieber.

    Zylinder ausrechnen, mit dem Druck multiplizieren und danach mit dem Brennwert multiplizieren.

    Volumen bei 1 bar

    V= r² x pi x L = 0,6²m² * 3,14 * 15000 m = 16956 m³

    Volumen bei 100 bar:

    Bei 1 bar = 16956 m³
    Bei 100 bar = 1695600 m³

    Brennwert:

    Wesel Gruppe H = 11,4 kWh/m³

    1695600 m³ x 11,4 KWh/m³ = 19329840 kWh


    Dies entspricht 19.3 MW

    Die Atombombe von Hiroshima hatte 17 MW

    Hiermit müsste jedem klar werden, mit was für ein Gefahrenpotenzial wir in Drevenack demnächst leben sollen. Wer kann diese Pipelineverlauf so nah an der Wohnbebauung verantworten? Hier sind unsere Volksvertreter in der Pflicht, dies nicht so zu akzeptieren!

  • marco schmidt (Samstag, 08. April 2017 14:39)

    Unglaublich wie gefährlich die Trasse wirklich ist! Ich habe als technisch interessierter Mensch den Möglichkeiten der Technologien auch viel Bewunderung augesprochen, aber eines sollte jede, Realisten klar sein, auch Atomkraftwerke hat man mit sogar noch größerem Aufwand die Perfektion und 100%-Sicherheit abg´kaufen wollen. Und wie immer haben wir an so einigen Meilern den sogenannten "Grösst anzunehmenden Unfall" erlebt. Um die Leitung zu einer Bombe zu machen gehört sehr wenig dazu. Erst recht wenn man es vielleicht sogar drauf anlegt.

  • Arndt Terstegen (Freitag, 07. April 2017 19:49)

    Hallo Herr Rehbein,
    danke für die tolle Seite die Sie eingerichtet haben, eine wirklich gelungene Arbeit! Ich hoffe, dass immer mehr Mitmenschen die Gefahr erkennen und helfen, dieses Pipelineprojekt in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung zu stoppen. Die Verantwortung für Menschenleben sollte ein hohes Gut sein, wofür sich die verantwortlichen Volksvertreter einsetzen, dies sagt mir zumindest mein gesunder Menschenverstand.

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